214. Wettkampf

 

Laufzeit: 3:14:36

 

Platz: 2844 von 5284

 

Platz 70 von 205 in AK W45

 

Frauenwertung: 379 von 1166

 

Wetter: Bei Anfahrt 9 Grad, beim Lauf bis 20

29.04.2018 47. Hermannslauf / 31,1 KM

 

Ein schönes - gemütliches und doch so anstrengendes Wochenende

 

Wie bereits im letzten Jahr, wollte auch Hubert wieder den Hermann bezwingen :-) Einmal Hermann - immer Hermann :-) Da im Anschluss an diesem Wochenende, direkt der 01. Mai kommt, baute Hubert und mein Schatz für den Montag einen Brückentag ein, so dass wir mal wieder ein paar Tage mit ihm hatten. Bereits am Freitag Mittag, reiste unser Freund Hubert - aus Heppenheim an. Im Männer-Duo, ging es direkt, für Roland und Hubert nach Schalke, während ich noch ein wenig meine Beine schonte und mich auf den Hermann vorbereitete :-)

Als die zwei Männer am Abend zu Hause eintrudelten, ließen wir den Tag - bei selbstgemachter Pizza - schön ausklingen. Mit wirklich früh schlafen gehen, war dann natürlich nichts. In der Regel, liegen wir vor Wettkämpfen doch ein wenig zeitiger auf unsere 2 Meter. Aber egal, man sieht sich ja nicht ständig und es war ein schöner Abend.

 

Für den Samstag, palnten wir einen ruhigen Tag in Wesel  am Rhein. Das Wetter war ideal dafür. Zwar windig und nicht super warm, aber immerhin trocken und oft ließ sich auch die Sonne blicken. Am Morgen, drehten wir gemeinsam, eine kleine Lockerungsrunde durch unseren Tiergarten, bevor wir uns ausgiebig - mit einem guten Frühstück stärkten. Und schwupp - waren wir auch schon in Wesel. Dort schlenderten wir ein wenig am Rhein entlang und machten es uns dann in einem Biergarten - direkt am Rhein - gemütlich. Schließlich wollten wir nicht zu lange durch die Gegend latschen. Zeitig ging es dann auch wieder Richtung Heimat, damit wir uns auf unser Rennen vorbereiten konnten. Tasche packen, Renntaktik noch einmal durchgehen, Pasta-Party und und und :-) Das übliche Vor-Wettkampf-Feeling :-)

 

 

Zum Renntag:

 

Unse Plan war, um 4:00 Uhr aufstehen, damit wir uns um 5:00 Uhr auf die Socken machen konnten. Aber die Nacht war irgendwie noch früher vorbei, als eh schon geplant. Ab 2:00 Uhr schaute man ständig auf die Uhr und mit ruhigen Schlaf, hatte das Ganze nichts zu tun. Dabei weiß gar nicht warum, denn für diesen Lauf nehme ich mir nie ein großes Zeitziel vor. Meine Renntaktik hatte einen Puffer von 14 Minuten. Sprich, mein Plag lag zwischen 3 Stunden und 3:14. Wobei die 3 Stunden schon im Vorfeld unrealistisch war, denn in den Jahren zuvor, lief man den Hermann immer aus dem Marathontrining und man hatte deutlich mehr Höhentraining und Wald-Training. Aber man weiß ja nie, oft wird man beim Wettkampf ja doch überrascht und somit hatte ich eine Marschtabelle von 3 Stunden - eine von 3:10 Std. und eine von 3:14. Ich wollte einfach erst einmal starten und dann sehen, wie ich mich fühle.

 

Wie gewohnt, waren wir zeitig vor Ort und alles lief ohne Stress. Nachdem wir unsere Unterlagen hatten, machten wir es uns noch bei einem Frühstück gemütlich, bevor es um kurz nach 8:00 Uhr zum Shuttle-Bus ging. Immer wenn wir mit dem Bus, hoch zum Hermannsdenkmal gefahren werden, werde ich noch nervöser, als eh schon. Gut, dass oben angekommen, die Zeit immer so schnell an uns vorbei zieht :-) Oben treffen wir noch zwei Lauf-Freunde (Wienand und Franz). Und schon war es 10:15 Uhr und wir machten uns auf zu den THW-Wagen, wo wir unsere Kleiderbeutel aufgaben. Das Gewusel hier ist wieder der Wahnsinn. Da kann man nur ein dickes Dankeschön an die Helfer abgeben, wie die das so meistern. Echt "HUT AB"!

 

Nun stand ich ganz allein in Block A und wollte nur noch los. Vor mir in Block A mein Schatz, hinter mir in Block C Hubert. Da  es hier immer sehr schlecht mit warm laufen ist und man zeitig in seinem jeweiligen Block stehen muss, nutzte ich die Zeit und dehnte noch ein wenig, bevor Block B und Block C - den ersten Block auf Reise schickte. Das sind wenige Sekunden, die mir immer echt extrem unter die Haut gehen. Das ist ein super Feeling, wie die Menge tobt und feiert, wenn es vorne endlich los geht. Nachdem Block A auf die Strecke war, durfte auch wir vorrücken, bis zum Startbogen und nur kurze Zeit danach, wurden auch für uns die letzten 10 Sekunden runter gezählt. ENDLICH:

 

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