So

09

Jul

2017

Burlo-Vardingholter Venn/Entenschlatt - De Kulve / Winterswijker Woold

 

Unser Wochenend-Lauf führte uns diesmal in das Naherholungsgebiet Burlo-Vardingholter-Venn Entenschlatt, direkt an der holländischen Grenze zu Winterswijk.

 

Nach einem Waldweg ging direkt rechts ab über einen schmalen Single-Trail und anschließenden Lauf direkt am Grenzweg Deutschland/Holland. Die Grenzschranke mit Beschilderung wies uns darauf hin, dass wir uns im De Kulve-Gebiet von Winterswijk befanden. Zunächst wieder zurück auf deutschen Boden erliefen wir den Vardingholter Venn erneut mit einigen schönen Single-Trails.

Angenehm zu laufen, da der spendende Schatten der Bäume uns Schutz vor den sehr warmen Temperaturen gab. Nachteil, natürlich wie üblich zu dieser Jahreszeit – die angriffslustigen Bremsen, trotz Einsprühen mit Insektenspray. Zurück nun für längere Zeit auf holländischen Boden erneut über den Grenzweg zum Winterswijk Woold. Ständig wechselnder Untergrund – ob Schotter, Sand, Asphalt, Waldboden – war ideal als Vorbereitung für den Teutolauf im Herbst.

Der Winterswijker Woold ist nicht durchgängig ein Wald, immer wieder kommen frei Abschnitte, die einen schönen Ausblick über die Landschaft bieten. Hier lässt sich ein Lauf auf vielen weiteren Kilometern ausbauen, was wir mit Sicherheit in Zukunft auch machen werden, denn gerade holländische Seite ist sehr schön.

Wir stießen nun auf die „de Borkense Baanse“, eine alte stillgelegte Bahnverbindung, die 1880 eröffnet wurde, um das Ruhrgebiet mit Holland zu verbinden. Der Personenverkehr wurde hier bereits Anfang des 2. Weltkrieges aufgegeben, der letzte Güterzug fuhr 1979. Der holländische Teil wurde danach als Naturschutzgebiet ausgegeben. Kleine Seen umgeben diese Moorlandschaft. Wir liefen nun wieder auf deutschem Gebiet entlang des Bahngraben und Klostergraben in Richtung Burlo. Über den Voßkamps Diek näherten wir uns wieder unseren Startpunkt. 18 wunderschöne Kilometer, die einladen zu weiteren Läufen, vor allen im Gebiet "De Kulve"

 

Sa

03

Jun

2017

Vom Marienthal in den Dämmerwald

Dieses Mal ging es ins Marienthal in der Nähe von Hamminkeln. Wir starteten am 2. Wanderparkplatz an der Malberger Straße entlang des Weselerwaldes. Ziel war es den Wanderwegen entlang durch den Dämmerwald rund 14 km zu laufen.

 

Eine sehr schöne Strecke, breit ausgelegt, mit vielen unterschiedlichen Untergründen. Die Strecke ist nicht zu profiliert, auch wenn es zwischendurch immer einige Rampen zu bewältigen gibt. Leider sind wir scheinbar nicht an der vorgesehenen Wanderroute entlang gelaufen, liefen nachher zurück in Richtung Drevenack bevor wir an einen weiteren Streckenpunkt wieder in den Dämmerwald liefen. Kaum eine Menschenseele war hier zu sehen und so bogen wir nur einmal bei km 13 am Schultenweg falsch ab - statt rechts, nach links und entfernten uns vom Auto. Das Problem war nun, bei den warmen Temperaturen - unsere Getränke waren im Kofferraum. Irgendwann kamen wir an einen Punkt aus, der uns bekannt war. Aber sehr weit vom Wanderparkplatz. Irgendwann sind wir dann nach 16 Kilometern an der Malberger Straße zurückgegangen. Trotzdem war es eine wunderschöne Strecke, die wir mit Sicherheit öfter laufen werden.

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Di

16

Mai

2017

Rund um den Lünsberg - Borken

 

Der Lünsberg mit seinen angrenzenden Wäldern liegt östlich von Borken in Richtung Reken. Wir starteten vom Sammelparkplatz an der Ramsdorfer Straße. Sehr schnell ging es in den dichten Nadelwald. Zunächst in Richtung der alten Kaserne, wo nun ein kleines Gewerbegebiet entstanden ist. Viele Wanderwege, Wege für Mountainbiker aber auch viele schmale Single-Trails, die gerade uns Läufer sehr viel Spaß machen. Teilweise geht es richtig gut Auf-und Ab. An vielen Stellen muss man vorsichtig sein, wegen Schotter oder Baumwurzeln, die auf diesen Wegen aus dem Boden schauen. Der Untergrund ist ständig wechselnd.

 

Neben dem Waldweg sind es auch sehr oft Sandwege, die viel von Reitern genutzt werden. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Wir näherten uns einer Panzerstraße, welche früher für das Militär genutzt wurden. Und wieder ein anderer Untergrund. Wer für den Hermannslauf o.ä. eine ideale Trainingsstrecke sucht, ist hier gut aufgehoben. Es ist an diesem Tag eine richtige Waschküchen-Luft und mit dem sehr vielen Vogelgezwitscher meint man, man ist in einen tropischen Regenwald. Nach vielen anstrengenden Single-Trails  wechseln wir die Straßenseite, vorbei an einen Angelteich geht es in Richtung Hövelsberg. Nach mehreren Sandpassagen, laufen wir vorbei an kleinen Hütten, wo uns der Borkener Läufer Stefan Beckmann anschließend erzählt, dass hier früher Schweine gehalten wurden. Beide Seiten haben ihren Reiz. Waren es zunächst die vielen schmalen Singles-Trails, so gefällt mir hier nun mehr das Landschaftliche noch besser.

 

An einem Weg hat jemand aus Holz und alten Materialen eine Puppe an einem Baum befestigt, die je nach Jahreszeit gekleidet wird. Jetzt hat sie ihr Sommerdress an. Hinter den Baum liegt eine Tüte, wo drin sich die Weihnachtssachen befinden.

 

Jetzt haben wir auch immer wieder ein paar knackige Rampen zu bewältigen. Die Strecke macht süchtig nach mehr. Man möchte immer mehr sehen was nach dem nächsten Hügel oder Abzweig kommt. Aber irgendwann müssen wir so langsam Kehrtwende machen und richten uns ein wenig an die vorbeilaufende Bundesstraße 67 um wieder zum Parkplatz zu finden. Trotzdem nehmen wir noch einige Single-Trails, Wiesen- oder Sandwege mit. Zum Schluss sind wir richtig k.o. und machen auf einem Reiterweg, der schwierig zu durchlaufen ist eine kleine Pause. 15,5 km stehen heute auf dem Tacho! Gerne wären wir noch mehr gelaufen, denn so manches wie z.B. das Hügelgräberfeld Ramsdorf oder den See am weißen Vennbach haben wir nichtmals gesehen. Nächstes Mal wird das nachgeholt.

 

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Mi

29

Mär

2017

Neuer Blog-Artikel

Abschied vom Marathon ! „Time to say goodbye“

 

In den vergangenen 12 Jahren sind wir sehr viele Marathons gelaufen, ob in Deutschland oder im Ausland. Teilweise steckte eine intensive Vorbereitung darin. Das kostete Zeit, aber auch Kraft! Wir werden nicht jünger und daher ist der Aufwand von Jahr zu Jahr höher, zumal man auch immer mehr Wehwechen bekommt.

 

Nun haben wir uns entschlossen, mehr oder weniger vom Marathon Abstand zu nehmen. Wir wollen noch viele Wettkämpfe bestreiten, auch auf kürzeren Distanzen. Das können wir nicht immer, weil längere Vorbereitungsläufe auf dem Programm stehen. Zudem nehmen diese langen Läufe sehr viel Zeit vom gemeinsamen Wochenende weg. Wir beide haben noch viele andere Interessen neben dem Laufen. Die kommen eigentlich immer wieder zu kurz.

 

So werden wir im April mit dem Hamburg-Marathon und im Mai mit dem Rennsteig-Marathon Abschied von dieser Distanz nehmen. Die wichtigsten Marathons in Deutschland sind wir gelaufen, wir haben schöne wie auch negative Erlebnisse gehabt. Nun widmen wir uns anderen Läufen.

 

Sicherlich werden jetzt einige sagen: Geht doch rüber zum Ultra ! Alles gemütlich, alles nur Fun ! Aber „Sorry“, das ist in keinster Weise unser Ding, ohne dass ich jetzt irgendwelche Ultra-Läufer damit auf dem Schlips treten möchte. Es ist einfach ein ganz anderes Laufen, was uns nicht gefällt. Und wie gesagt – diese Ultras nehmen ebenfalls viel Zeit von einem kurzen Wochenende.

 

Es wird zwar bestimmt kein Abschied für immer sein, aber im Grunde steht diese Distanz nicht mehr auf unserem Programm. Vielleicht laufen wir in den nächsten Jahren mal einen schönen Marathon im Ausland auf Fun. Aber sicherlich nicht mit einer so intensiven Vorbereitung wie bisher.

 

Wir werden uns auf landschaftlich schöne Läufe, auch Trail-Läufe konzentrieren – die aber nie über die Marathon-Distanz gehen werden. Unser Wunsch ist es auch mal spontan eine schnelle kurze Distanz zu laufen, ohne vorherigen Kräfteverschleiß eines langen Laufes, den man noch in den Beinen hat.

 

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