Große Anerkennung für jeden! 

Finish ! In New York bist Du ein Held, wenn Du den Marathon gelaufen bist. An jeder Ecke ein "Congratulations" oder "Good job" ! Jeder trägt stolz seine Medaille um den Hals und lächelt den entgegenkommender Läufer an. Überall wo man hinkommt wird einen Beachtung geschenkt. Dies kann man nicht mit deutschen Marathons vergleichen. Hier in New York ist es was ganz besonderes. Für uns schläft diese Stadt nie, wir mittlerweile auch nicht. Nach dem Duschen gehts für uns sofort wieder auf die Rolle. Entlang der Fifth Avenue geh es zum Empire State Building. Auch hier hatten wir im Vorfeld schon Karten geordert. Nach dem langen Warten im Rockefeller Center haben wir schon arge Befürchtungen. Wäre es tagsüber an einem anderen Tag gewesen, wären diese sicherlich berechtigt gewesen. Doch wir haben Glück. Heute Abend ist es auch hier relativ leer. Am Eingang gratulieren die Bediensteten, fragen nach der Zeit und fragen nach unser Wohlbefinden. Händedrücken an jeder Ecke.

Nachdem wir wieder an etlichen Gängen und Kontrollen vorbei gehen, mache ich ein Foto von Angelika. Im Hintergrund steht aber einer vom Security. Böser Roland ! Sofort kommt von hinten eine Dame angeprescht, weißt mich auf meinen Fotoapparat hin und auf mein "Mini-Stativ". Ich reagiere zunächst erst gar nicht und lege sämtliche Dinge auf das Band des Sicherheitschecks. Wie am Flughafen, Medaille, Brieftasche, Fotoapparat, Rucksack. Alles wird wieder durchleuchtet. Am Ende des Bandes werde ich von einer weiteren Security-Person einkassiert. Dieser bittet darum, dass er das von mir geschossene Bild sieht. Ich zeige es ihm und er fordert mich auf es zu löschen. Albern, aber bevor es irgendwelche Schwierigkeiten gibt, tue ich ihm den Gefallen. Bei dem Mini-Stativ lenkt er letztlich ein, dass wäre aber auch zuviel es guten.

 

Nach weiteren Durchgängen überfällt uns "King Kong", der hier scheinbar immer noch sein Unwesen treibt. Es lässt sich aber zu einem Foto überreden (siehe Fotos Angelika). Zunächst geht es in den 76. Stockwerk in rasender Geschwindigkeit. Danach wechselt man den Fahrstuhl und es geht weiter bis zum 83. Stockwerk. Für ein paar Taler mehr, kann man sogar noch ein weiteres Stück höher. Uns reicht die Höhe und der Ausblick bei Nacht ist wirklich einmalig. Von oben beleuchtet wirkt Manhattan einfach fantastisch. Im weiten erblicken wir Ortsteile wo wir heute her gelaufen sind. Und das macht es wieder deutlich, was für eine Entfernung ein Marathon ist. Man ist schon so viele gelaufen und trotzdem immer wieder unvorstellbar, dass man dies bewältigt.

 

Irgendwann fröstelt es uns hier oben doch ganz schön und es weiter zur nächsten Station: After Run-Party in der 34th Straße. Schnell gefunden stehen wir vor der "Hammerhall"! Ein großes Theater ist hier heute abend Ort der Party. Über Leinwand wird der Marathon gezeigt, auf der Bühne wird nach fetziger Musik getanzt und den Marathonis ihren Beinen geht es schon wieder so gut, das sie die Tanzfläche belagern. Kostenlos ist hier nur der Eintritt, aber die Getränkepreise sind zivil. An einem Tisch treffen wir wieder Jan, vom Düsseldorf-Marathon und wir quasseln ein wenig über den Marathon.

Da es hier nichts großartig zu futtern gibt, überfallen hier anschließend Burger King. Nach dem ganzen Essen der Vortage, ist es für uns wie in einem Feinschmecker-Restaurant. Doch Vorsicht ! Auch hier wird man darauf hingewiesen, nur 20 Minuten zu sitzen und dann Platz zu machen :-)
Für heute reichts - ab in die Falle - Mal gucken ob wir heute ein wenig schlafen können.

 

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