190. Wettkampf

 

Laufzeit: 52:41

 

Platz 163 von 236  Finishern

 

Platz 6 von 13 in AK W45

 

Frauenwertung:  34 von 60

 

                   

                   Wetter: sonnig - 20 Grad - leichter kühler Wind

9. Citylauf Lintorf / 10 KM / 10.04.2016

 

Heute führte uns die Reise nach Lintorf – zum 9. Citylauf. Es ist eine tolle - kleine Veranstaltung mit Kinderläufen einen 5 KM-Lauf und einen 10 KM-Lauf.  Über  die  10 KM-Distanz durchläuft  man, über einen Rundkurs,  4 Runden. Da es eine schnelle Strecke ist, ist das Feld hier immer gut besetzt,  mit den Vereinen ASV-Duisburg, TUS 08 Lintorf und mehr. Immer ein starkes Feld. Ich bin eigentlich nicht die geborene Rundenläuferin, doch hier gehe ich immer gern an den Start. Heute war ich das dritte Mal dabei. Das zweite Mal über die 10 KM Distanz. Es sollte ein Testlauf für mich werden, um zu sehen, wie weit ich mich an meinem Tempo zurück gearbeitet habe.

 

 

Wie auch zum Benrather Volkslauf, wurden wir heute mit reichlich Sonne verwöhnt. Sah das Wetter morgens noch läuferfreundlich aus, so kletterte die Temperatur bis zu unserem Start (13:00 Uhr) auf 20 Grad. Mein Ziel war, eine Zeit im 52er-Bereich zu versuchen, doch beim einlaufen glaubte ich das schon nicht mehr. Die Sonne quälte schon bei dem langsamen Tempo J Somit korrigierte das das schon vor dem Start.

 

 

Pünktlich wurden wir dann auf Reise geschickt. Da uns nicht ganz klar war, ob hier eine Brutto/Netto Messung stattfindet, stellte ich mich, trotz des starken Feldes, sehr weit vorn auf. Bislang rannte die Uhr immer, ab dem Startschuss. Somit drückte ich zur Vorsicht meine Uhr mit dem Startschuss und rannte mit dem Feld los. Nach gut 200 Meter checkte ich meine Pace, es fühlte sich gut an – doch ups – sie lag mit 4:40 viel viel zu hoch :-)

Schnell korrigierte ich diese und schon wurde ich auch überrannt. Aber egal, ich weiß ja in etwa, welche Pace  ich 10 KM durchhalte. Das Tempo drosseln, klappte prima und ich durchlief die erste Runde mit einer Zeit von 13:10 Minuten. Die Sonne knallte erbarmungslos auf die Strecke und mir war höllisch warm. Aber wie bekannt, ist diese Strecke sehr windanfällig. So auch heute. An verschiedenen Punkten, wurde man immer von einer leichten kühlen Prise abgekühlt. So konnte ich auch Runde zwei ein gleichmäßiges Tempo durchlaufen. Ich rannte wie ein Uhrwerk. So gleichmäßig, wie schon ewig nicht mehr. Als ich in die dritte Runde rannte, zeigte mir die große Uhr des Veranstalters eine Zeit von 26:20 Minuten. Ich freute mich und wurde optimistisch, dass ich doch im 52er Bereich landen kann. Hier in Runde drei schaffte der leichte Wind nicht mehr, mich abzukühlen und ich nahm mir ein Becher Wasser, wovon die Hälfte über meinen Kopf landete und ein wenig über meine Arme. Das tat gut. Ich halte die Pace wie ein Uhrwerk, wobei ich nun schon spüre, dass meine Beine etwas leisten mussten, was sie lange nicht hergeben mussten. Erneut kam ich an der großen Uhr vorbei und bin glücklich. Die Zeit 39:31 Minuten. Gleichmäßiger geht gar nicht. Auf der anderen Seite des Rundkurses standen übrigens Zuschauer und machten mit nur wenigen Leuten eine riesige Party. Als ich denen in Runde vier entgegen rannte, ertönte aus deren Musikanlage „Rocky“ – mein Lauflied :-) Ich bekam Gänsehaut, wie auf einer riesigen Laufveranstaltung und rannte freudig daran vorbei. An der Verpflegungsstelle gönnte ich mir noch eine kurze Abkühlung am Kopf und Arme, bevor es auf die Zielgerade ging. Hier feuerte mein Schatz mich noch an, doch so sehr ich auch wollte, Tempo anziehen ging nicht mehr. Mit einer Zielzeit von 52:41 (52:48) durchlief ich dann super glücklich die Ziellinie.

 

 

Mein Schatz war schnell bei mir und schon herrschte ein riesiger Austausch über unsere Läufe :-) Immer wieder schön!

 

 

Da auch ein Arbeitskollege von Roland hier vor Ort war und uns mächtig anfeuerte, gesellten wir uns noch kurz zu ihm und seiner Familie, bevor wir uns dann umziehen gingen, damit wir unsere obligatorische Grillwurst verspeisen konnten.

 

 

Anschließend machten mein Schatz und ich Halt in der Erler Heide „unsere neue Heimat“ und machten dort eine gemeinsame Auslaufrunde.

 

 

 

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