192. Wettkampf

 

Laufzeit: 4:46:17

 

Platz 1871 von 3091  Finishern

 

Platz 63von 156 in AK W45

 

Frauenwertung:  279 von 690

Donnerstag 19.05.2016: Anreise und Lockerungsrunde von Alzunah bis Frauenwald und zurück

Wetter: trocken, bedeckt bis sonnig, 16-17 Grad

 

Heute war Anreise zum 44. GutsMuts-Rennsteiglauf. Ich war so nervös wie lange nicht.

Ausnahmsweise wurden wir diesmal nicht von etlich langen Staus geplagt und kamen recht entspannt durch den Verkehr. Wobei die rund 450 KM schon mächtig sind. So lange Auto fahren, ist nix mehr für mich. Aber was man nicht alles macht, wenn es ums Laufen geht :-) Es war von daher die richtige Entscheidung bereits am Donnerstag anzureisen. So hat man dann ein wenig Puffer, sich von der Anreise zu erholen.

 

Wir hatten die Selbe Ferienwohnung in Stützerbach, wie im letzten Jahr. Die Wohnung ist super toll, die Vermieterin total nett, das Örtlich klein - nett und ruhig und man kennt sich aus, wie man von dort - überall hin kommt. Also warum sollten wir es ändern?

 

Als wir uns in der Ferienwohnung eingecheckt und entfaltet hatten, ging es direkt auf eine kleine Lockerungsrunde. Mit dem Auto bis Alzunah (ebenfalls wie im letzten Jahr *grins*) und von dort aus bis zum Frauenwald. Dort legten wir einen kleinen Foto-Stop ein – hier verläuft nämlich auch der Marathon – wie wir später feststellten und wieder Kehrtwende.

 

Nach einer persönlichen Pasta Party in der Ferienwohnung ließen wir dann gemütlich Tag 1 ausklingen. Müde, nervös und aufgeregt, ging es dann zeitig ab in die Falle

Freitag 20.05.2016: Schmiedefeld Zielbereich angeschaut / In Neuhaus Start-Unterlagen geholt und Kloßpartie

Wetter: überwiegend sonnig, um die 18-19 Grad

 

Nachdem ich rund 11 Stunden geschlafen habe und wir gaaaaaanz gemütlich gefrühstückt hatten, ging es mit dem Auto nach Schmiedefeld. Auch wenn wir den Zielbereich ja bereits aus dem letzten Jahr kannten, so wollten wir uns dort noch einmal umschauen, um die Nervosität in mehr Vorfreude zu verwandeln. Oh mein Gott, wie kann man nur so nervös sein? Gut, dass es nicht nur mir so ging, sondern meinem Schatz auch. Als wir vor Ort den bösen Anstieg – hoch zur Zielgeraden – noch einmal vor uns hatten, wurde man aber noch nervöser :-) Was nur, sollte auf uns zukommen?

 

Während hier noch etliche Helfer fleißig bei der Arbeit waren, krochen hier aber auch schon einige Teilnehmer/-innen durch die Gegend. An dieser Stelle möchte ich auch direkt mal ein dickes fettes Dankeschön – für all die super freundlichen Helfer – aussprechen!!! Was die für diese Veranstaltung leisten, ist echt enorm!!!

 

Später ging es dann nach Neuhaus. Hier ist der Start für all die Marathonis – sowie auch die Startunterlagenausgabe und die berüchtigte Kloßpartie. Heute gab es zu den Thüringer Knödeln und Rotkraut für jeden eine Fleischroullade dazu :-) Pasta Party mal ganz anders :-) Absolut kult hier beim Rennsteig und einfach nur super.

 

Am Ende des Tages legte sich dann auch wenig meine Nervosität. Wahrscheinlich weil ich wusste, dass diese ewige Warterei nun fast vorbei sein sollte und ich endlich los laufen kann J

 

Tapern ist nix für mich J

 

Samstag 21.05.2016: Renntag / Wetter, überwiegend sonnig bei um die 22-23 Grad

 

Marathon-Tag! Obwohl ich so nervös war, habe ich recht gut geschlafen. Da wir gestern alles schon vorbereitet hatten, ging in der Frühe - alles flott von der Hand. Um 5:00 Uhr sind wir aus dem Bett um 6:00 Uhr ging es schon zur Haltestelle Eintracht, oberhalb von dem kleinen Örtchen Stützerbach. Die Sonne war bereits auch schon aufgestanden und es war selbst so früh am Morgen eine angenehm warme Luft. Als um 6:19 Uhr der Bus anfuhr, waren wir geschockt. Voll! Brechen voll! So, dass hinten schon niemand mehr einsteigen konnte. Mein Schatz und ich, sowie noch ein anderes Pärchen quetschten sich somit von vorn noch hinein. Die Luft in diesem Bus – einfach unbeschreiblich. Alle jammerten und stöhnten, der Busfahrer solle bitte die Heizung runter schalten, doch diese war bereits gar nicht mehr an. Der Plan sah eigentlich so aus, dass diese Buslinie noch nach Schmiedefeld fahren sollte, um weitere einzuladen, doch da das nicht möglich war, entschied der Busfahrer direkt nach Neuhaus zu starten. Auch wenn er freundlicher Weise fragte, ob es mit dem Stehen ginge, so war das keine gute Entscheidung. Klar, dass niemand sagt, „nein geht nicht“ .  Also hieß es 43 KM – in einem heißen – überfüllten Bus – im Stehen – zum Startbereich zu gelangen. Da wir ja bereits gestern schon mit dem Auto vor Ort waren, war mir klar, das wird hart. Serpentinen rauf und runter. Und das – wo ich so Reiseempfindlich bin. Wie befürchtet, wurde mir von KM zu KM immer übler. Neben der eigentlichen Wärme im Bus, schwitze ich auch wahnsinnig, weil mein Körper wahnsinnigen Stress hatte, gegen diese Reiseübelkeit anzukämpfen. Etwas mehr als die Hälfte der Strecke, schaffte ich dann irgendwie, hinter mich zu bringen. Doch irgendwann ging nichts mehr. Ich bekam Schweißausbrüche vom allerfeinsten und stand kurz davor, mich meinem Frühstück zu entledigen. Kurzentschlossen bettelte ich einen Läufer an, ob ich seinen Sitzplatz haben dürfe. Er verstand direkt, was los war und wir schafften es sogar in der Enge, die Plätze zu tauschen. Im sitzen konnte ich meinen Kopf anlehnen und die Augen schließen. Von vorne spürte ich eine leichte Brise der Klimaanlage und es ging mir nach und nach ein wenig besser. Aber eben nur besser – nicht gut. Da der Bus direkt nach Neuhaus durchfuhr, waren wir bereits um 7:30 Uhr in Neuhaus, anstatt wie geplant um 8:00 Uhr. Oh man, war ich froh aus diesem Bus aussteigen zu dürfen. Ich fühlte mich wie volltrunken. Gut, dass ich 1 ½ Stunde Zeit hatte, mich zu erholen. Ich warf mir direkt 2 Salztabletten ein, Trank schluckweise von meinem Isogetränk und schaffte auch irgendwann meine Banane. Bis kurz vor dem Start war ich dann die alte :-) Leider konnte ich dadurch die Vor-Atmosphäre nicht voll in mich aufnehmen. Aber ich war am Ende dann froh, dass ich mich überhaupt erholt hatte. Ich hatte schon fast Angst, dass mit der Anfahrt, nun alles platzen sollte.

 

Da wir wussten, dass die Atmosphäre hier am Marathon-Start besonders schön sein soll, hatte mein Schatz die tolle Idee, dass wir unseren Startplatz so wählen, dass wir diese Stimmung gemeinsam aufsaugen können. Eigentlich startet er ja viel weiter vorn, wenn wir beide unsere eigene Pace laufen. Es ist hier am Start kult, dass das Läuferfeld gemeinsam das Rennsteiglied und den Schneewalzer schunkeln und mitsingen. Bereits im Video hatten wir dieses Spektakel schon erleben dürfen, doch mittendrin und dabei, ist es einfach unbeschreiblich. Gänsehaut-Feeling vom allerfeinsten. Wie das Läuferfeld hier innerhalb weniger Minuten zu eins wird, ist einfach der Hammer und gar nicht in Worte zu fassen. Von mir aus hätte das ewig so weiter gehen können. So viele Nationen in einem riesigen Feld und so ein fröhliches miteinander. Einfach nur schön – schön – schön! Allein dafür lohnt es sich, hier an den Start zu gehen. Spätestens jetzt überlegt man nicht mehr, was auf den nächsten 42,2 KM auf einem wartet.  

 

LAUFBERICHT:

 

Super pünktlich wurden wir dann - in Neuhaus am Rennweg -  auf die Reise geschickt. Ich freute mich total auf den wohl schönsten Landschats-Trail-Marathon. Nachdem man aus dem Stadion raus gelaufen  ist, überläuft man einen kleinen Hügel über eine Wiese, bevor es auf eine breite Straße geht. Auf der breiten Straße, zieht es sich gut einen KM leicht aufwärts. Hier kann sich das Feld super gut sortieren. Ich finde für mich eine gute Pace, um locker oben anzukommen, doch viele legten bereits hier ihre erste Gehpause ein. Unglaublich :-) Aber jeder teilt sich seine Kräfte ein, wie er es für sich am besten empfindet.

 

Mein Plan war, immer schön gleichmäßig - nach Gefühl zu laufen. So habe ich das beim Hermannslauf gemacht und bin damit super gut durchgekommen. Bis KM 5,6  laufen wir leicht hügelig nur Asphalt und ich empfinde es sehr angenehm und gar nicht so schwer, wie ich es mir ausgemalt habe. Meine Pace lag immer knapp unter oder knapp über 6 Minuten. Bevor wir dann nach KM 5,6 auf einen Waldweg geleitet wurden, gab es zuerst Getränke. Wie ich mir fest vorgenommen hatte, stärkte auch ich mich hier. Von nun an ging es durch traumhafte Landschaft. Obwohl wir den Untergrund wechselten, konnte man immer noch wirklich gut laufen. Bis ca. KM 8. Von dort an regulierte sich meine Pace von ganz allein, da ich wie gesagt, immer leicht anstrengend laufen wollte und hier nix riskieren wollte. Bei KM 10 lag ich dann bei knapp 1:05 Std. Dass der nächste  10er Split aber nicht so aussehen wird, war klar, denn die von nun an läuft man nichts mehr, wie bis KM 8.  

 

Bei KM 10,7 erreichten wir dann die erste Verpflegungsstelle. Bevor wir hier einkehrten, nahm ich schon mein erstes Gel zu mir. Da der Rennsteiglauf aber  ohne Schleim kein Rennsteiglauf gewesen wäre, schnappte ich mir neben dem Tee auch Schleim. Im letzten Jahr auf der Halbmarathonstrecke hatte ich ja keins :-) Ich gönnte mir also in aller Ruhe diesen Becher. Es schmeckte mir hervorragend. Klar war – nächste Verpflegungsstelle wieder :-) Wir befanden uns hier übrigens auf 827 m. Gut gestärkt geht es dann durch wunderbare Landschaft weiter. Immer schön rauf und runter. Auch wenn es tlw. echt schwierig war vom Untergrund und so manche Anstiege, so bin ich schon voll verliebt in diesen Kurs. Dieser Lauf wird zu Recht als schönsten Landschaftslauf gewählt. Ich traf hier auf eine Mitläuferin, die mir erzählte, dass gleich der wohl schönste Abschnitt in ihren Augen kommt. Und sie hat nicht zu viel versprochen :-)

 

Bis KM 15,5 sind wir dann wieder ein wenig tiefer auf 752m. Von ca. KM 16 bis KM 18,3 geht es dann hoch auf den Eselsberg – dem höchsten Punkt der Marathonstrecke mit 841,5 m. Laufend schafft das hier in  meinem Bereich fast niemand mehr. Hier legten die meisten eine Gehpause ein. So auch ich. Aber ich schaffte immer wieder flott mich zu erholen und wieder in einen langsamen Laufschritt zu kommen, obwohl es weiter hoch ging. Somit kämpfte ich mich mit Gehen und Laufen hier hoch. Bevor wir oben angekommen waren, gönnte ich mir mein 2. Gel. Ganz strikt wollte ich mich auch daran, heute halten. Alle 9 KM war der Plan. Aber hat man die Spitze erreicht wird man echt belohnt. Hier befindet sich die Verpflegungsstelle an der Rennsteigwarthe – dem Wahrzeichen des Thüringer Waldes. Wenn man mich fragt, ist das die schönste und beste Verpflegungsstelle – von allen Wettkämpfen, die ich je gelaufen bin. Und das waren echt nicht wenig. Das Ambiente, das Publikum, die Stimmung hier oben – miten im Wald, einfach der Hammer. Ich schnappte mir wieder einen Tee und selbstverständlich auch Schleim und stellte mich so hin, dass ich einen gesamten Überblick über die komplette Verpflegungsstelle hatte. Ich genoss den Tee und den Schleim und gönnte mir hier eine längere Pause, um das ganze einfach in mich aufzusaugen. Die Glückshormone, die hier in mir hochkamen, kann ich kaum in Worte fassen. Irgendwann traf auch die Mitläuferin ein, die mir bereits berichtete, dass es noch viel schöner wird und wir plauderten kurz. Doch irgendwann zog ich dann weiter.

 

Anschließend kam der schwierigste Teil der Strecke, aber wenn man mich fragt, auch der schönste. Zuerst ging es sehr steil runter und irgendwann sah ich, dass ich auf einen Stau zulaufe. Stau der anderen Teilnehmer/-innen. Als ich näher kam, sah ich warum. Hier kam der berüchtigte Hohlweg. Über Stock, Steine und Wurzeln führte die Strecke  tlw. sehr eng und sehr steil durch diesen Hohlweg. Links und rechts ganz eng direkt die wundervollen – riesigen Tannen, des Thüringer Waldes. Ich kam ich mir vor, als befände ich mich in einer Schlucht. Der Blick einfach atemberaubend. An laufen war in meinem Bereich nicht mehr zu denken. Dafür war es viel viel zu eng. Aber mir war es egal. So ging ich kein Risiko ein, zu fallen oder mich zu verletzen und konnte den für mich schönsten Streckenabschnitt genießen :-) Dieser Trail-Abschnitt, macht den Namen „Crosslauf“ wirklich aller Ehre :-) 

 

Unten angekommen, bei KM 22,2,  befand sich dann die nächste Erfrischungsstelle auf der Schwalbenhauptwiese. Wir waren hier dann wieder runter auf 703 m. Einfach irre, wieviel m man über dieser kurzen Distanz hinter sich gelassen hat – und das über so einen Cross-Abschnitt. Nach einer Erfrischung lief ich voll geflasht weiter. In Gedanken bei Roland. Denn ich hatte echt Sorge, ob auch er gut durch diesen Abschnitt kam. Doch die Strecke und die Landschaft lenkten mich schnell wieder ab. Man muss hier echt immer hoch konzentriert bleiben, da es immer wieder Abschnitte gab, an denen man eben Trail oder Cross läuft.

 

Die Strecke zieht sich durchweg hügelig rauf und runter. Es gibt irgendwie gar keinen KM, der ohne Höhendifferenzen zu laufen ist. Kurz vor der Verpflegungsstelle bei KM  28,3 (Neustadt) war dann mein 3. Gel  fällig. Das war das erste Gel, wo ich gedacht habe, so langsam brauch ich einen Kraftschub :-) Auch ein Schleim und ein Tee passte noch in meinem Bauch :-) Der Schleim ist echt der absolute Kraftgeber. Immer wenn ich den zu mir genommen habe, rannte ich direkt ganz frisch wieder an :-) Und das ich mich hier so gut stärkte, kam auch wie gerufen. Denn nun ging es hoch zum „Großen Burgberg“. Wer hier laufend hoch kommt, den möchte ich sehen. Die meisten in meinem Bereich sind schon beim Anblick ins Gehen verfallen :-) Insgesamt hatte ich das Gefühl, dass man von nun an bis KM 37 nur noch hoch lief. Dem war nicht so, es kamen immer wieder auch Streckenabschnitte, wo es abwärts ging, aber der Wechsel  zwischen rauf und runter ging irgendwie so schnell – für mich zumindest – dass ich gefühlt nur noch hoch musste. Irgendwann zog auch eine Mitläuferin an mir vorbei, mit den Worten „geht’s auch irgendwann mal wieder runter“ :-)

 

Zwischen KM 30 bis KM 37 waren gefühlt – für mich – dann die schwierigsten (rein vom Empfinden). Im Kopf hatte ich,  auf diesem Abschnitt, immer KM 37. Denn laut Plan heißt es, dass ab dann keine Anstiege mehr gibt.  Wenn man sich dann diesen Anstieg – hoch zu KM 37 – hinauf kämpft, wird man motiviert. Es sind kleine Schilder in den Boden gerammt. Noch 100 Meter – noch 90 – noch 80 Meter…… „Gipfel“! Als ich das Schild Gipfel erreichte, war ich voll außer Atem, obwohl ich mir auf den letzten KM einige Gehpausen gönnte.

 

An der Verpflegungsstelle „Frauenwald“ gönnte ich mir dann mein letztes Gel und den letzten Schleim. Durch die kurze Verpflegungspause konnte ich neue Kraft sammeln. Voll motiviert begab ich mich dann auf die letzten KM. Im Hinterkopf – jetzt geht es nur noch abwärts – außer hoch zur Zielgerade. Von nun an, wollte ich einfach rollen lassen. Doch das gelang nicht wirklich immer, denn es verbargen sich doch noch ein paar Hügel, die dann zu riesige Berge werden, wenn man schon im Hinterkopf nur noch runter hat, und insgesamt schon so viele KM und so viele HM – über Stock, Steine, Wiesen und Wurzeln gelaufen ist. Trotzdem schaffte ich die letzten KM noch richtig flott zu werden, besonders an den Bergabpassagen, bei denen ich mich bis jetzt ja auch zurück gehalten hatte, um kein Risiko einzugehen. Ich schaffte an einigen Passagen die Pace auf 5:33 zu bringen und war total geflasht. Mit müden Beinen und doch voll glücklich rannte ich nun die letzten KM runter in Richtung Schmiedelfeldt. Als ich unten ankam, hatte ich schon bammel vor den letzten Anstieg. Doch das Publikum trug mich dort hoch. Langsam – aber laufend, kam ich den letzten Anstieg dann doch hoch – ohne Gehpause. Auch mein Schatz puschte mich glücklich hier hoch. Auch wenn stehen bleiben hier an diesem Anstieg nicht das sinnvollste war, ein kleines Küsschen musste ich mir abholen.

 

Als ich dann auf die Zielgerade war, genoss ich nur noch den Zieleinlauf. Mit Gänsehaut pur – Glückshormone ohne Ende – ließ ich mich feiern. Bei einer Zeit von 4:46:17 Std. blieb dann die Uhr für mich stehen. Ich war überglücklich, diesen tollen - schwierigen Lauf – heute so gemeistert zu haben. Für mich stand sofort fest, dass ich das im nächsten Jahr wieder erleben möchte. Dieser Lauf ist einfach ein Traum. Wenn auch nicht einfach zu laufen, aber man wird hier echt mit einer traumhaft schönen Strecke belohnt. Und überhaupt, alles was hier hinter steckt….die Kloßparty, die Strecke, die Verpflegungsstellen, die Helfer, die After Race Party, der Zieleinlauf, die Mitläufer …..einfach alles an diesem Lauf ist einfach nur TOP!!! Eine riesige Veranstaltung mit doch so viel Liebe und familiären Charakter kenne ich nirgendwo!

 

Sonntag 22.05.2016 / sommerliche 25-27 Grad